Pongauer Geigenmusi.

 

Zu Beginn der 70er Jahre begannen Birgit Lang und Peter Windhofer gemeinsam mit der Geige zu musizieren. Seit dieser Zeit spielen sie in der Pongauer Geigenmusi. Im Laufe dieser langen Zeit haben sie viele Musikanten bei ihrem Spiel begleitet.
Seit 2002  hat sich nun die Zusammenstellung der Gruppe durch das fixe Zusammenspiel Peters mit Fischbacher Kaspar (Aubichimusikanten) ergeben, dass Letztgenannter auch bei der Geigenmusi die „Zugin“ spielt. Kaspars Frau auf der Harfe und Klieber Herbert mit der Bassgeige komplettieren die Besetzung dieser, im traditionellen Pongauer Stil musizierenden Gruppe.

Neben den überlieferten Stücken von Georg Windhofer d.Ä.  fließen ab und zu auch Neuschöpfungen von Fischbacher Kaspar, Birgit Lang und Peter Windhofer in das Spielgut der Gruppe ein! Besonders das freie Musizieren begeistert die 5 Musikanten. 

Auch Auftritte bei Großveranstaltungen und eine dosierte Medienpräsenz halten sie für notwendig, da dadurch eine genauere Probenarbeit notwendig ist und immer wieder neues  (altes) Spielgut erarbeitet wird.
2007 ist eine Weihnachts - CD (Pongauer Weis´)  mit Dokumentationsaufnahmen des "Pongauer Viergesanges" gemischt mit neuen Aufnahmen der Pongauer Geigenmusi auf den Markt gekommen, die nahtlos an die Tradition der Pongauer Spielweise anschließt. 

Zum Jubiläum "40 Jahre Pongauer Geigenmusi" erschien im Sommer  2011  eine Doppel CD!

Im Frühjahr 2012 wurden wir als Paten für den Pongauer Hahn ausgewählt und haben diesen am 20. April den Salzburger Saitenbläsern im Rahmen einer festlichen Veranstaltung im St. Johanner Kongresshaus überreicht!


CD Anfragen können jederzeit unter Kontakt getätigt werden!

Pongauer Geigenmusi | www.salzburgervolksmusik.at

40 Jahr „Pongauer Geigenmusi“!
Eine kleine Rückschau!

Im Juli 1971 fuhren Birgit Dengg und Peter Windhofer auf die Salzburger Musikanten –u. Brauchtumswoche nach Oberalm. Dort  gesellten sich als unterstützende Begleitung die Ebner Stubenmusik mit Eder Hans (Bassgeige), Georg (Gitarre), Sepp (Hackbrett – später Ziehharmonika) und Christl (Harfe) zu den beiden.  Mi viel Freude, aber auch in schweißtreibender Arbeit wurden die ersten Stücke mühsam erarbeitet.
In den folgenden Monaten trafen sich die St. Johanner und Ebner Jungmusikanten regelmäßig zu Proben in Eben, wobei da auch schon Hadwig Dengg mit der Piccolo Flöte dabei war.
Kleinere Auftritte ab dem Jahr 1972 und fleißiges Proben hatten zur Folge dass die Gruppe, durch die Fortschritte die sie machte, zum Musikantenwettbewerb nach Innsbruck fahren durfte und dort eine Auszeichnung erhielt. Nun folgten Einladungen für Rundfunkaufnahmen in Salzburg und München sowie zu zahlreichen Veranstaltungen in Bayern und Salzburg.
Fernsehaufzeichnungen im ORF und im Bayerischen Fernsehen wechselten mit Einladungen zu Großveranstaltungen wie zb. dem Amselsingen in Bischofshofen und gemütlichen, kleinen Musikantentreffen in der näheren Umgebung.
1979 ergab sich durch Hadwig Denggs Heirat die erste Gruppenänderung.
Ihre Schwester Gundi übernahm ihren Platz als Flötistin. Da alle restlichen Mitlieder der Gruppe zwischen 1980 und 1985 ebenfalls in den Hafen der Ehe segelten und sich überall reichlich Kindersegen einstellte wurde eine allgemeine Gruppenumstellung notwendig.
Die Organisation einer Musikgruppe mit 7 Jungverheirateten, die von Badgastein über St. Johann, Eben, Altenmarkt und Radstadt verteilt waren, war einfach unmöglich geworden.
Die Ehepartner der beiden Geiger (Margit Windhofer geb. Ebner / Harfe und Franz Lang / Bassgeige) bildeten nach einigen Monaten der „Einweisung“ über viele Jahre das ideale Begleitrückrat der Pongauer Geigenmusi. Da im näheren Umfeld vorerst kein Ziehharmonikaspieler greifbar war, wurde abwechselnd mit Aushilfen musiziert, von denen  Salchegger Andi über 2 Jahre der Musi trotz schwierigster Probenumstände die Treue hielt. Als Gitarristin musizierte in dieser Zeit Johanna Ebner (Schwester der Harfinistin) mit uns. In den Jahren 1985/ 86 spielte auch Zanker Hedda (Querflöte) mit der Gruppe.
Als wir auch diese Musikanten durch Verehelichung (Deutschland bzw. Salzburg) verloren, ergab sich ab 1989 durch den Einritt von Martin Windhofer (Sohn des Basssängers des Pongauer Viergesanges) eine neue Gruppenzusammensetzung, die in den folgenden Jahren durch eher seltene Bühnenpräsenz aber regelmäßiges Musizieren im privaten Bereich eng zusammenwuchs. Eine CD Produktion (Pongauer Weis /1990) legt Zeugnis der intensiven Musikantenzeit ab. Nachdem die 5 Kinder der Familien Lang bzw. Windhofer der Windelzeit endgültig entwachsen waren, wurden Auftritte wieder leichter planbar. Rundfunk – und Fernsehauftritte sowie das Aufspielen zum Tanz und bei verschiedenen Musikantentreffen wurden wieder öfter wahrgenommen. Das Jahr 1999 brachte die nächste Veränderung. Martin Windhofer übersiedelte der Liebe wegen nach Rom.
Seinen Platz nahm Kaspar Fischbacher ein, der seitdem die Ziehharmonika spielt.
Im Jahr 2002 und 2003 verlor die Musik durch Scheidungen die beiden Begleitinstrumente.
Kurzfristig wechselten die Aushilfsmusikanten. Im Jahr 2004 brachten sich Annemarie Fischbacher als Harfinistin und Klieber Herbert als Bassgeiger in die Gruppe ein, die in dieser Besetzung bis zum heutigen Tag musiziert.